Die wunderbare Senne

Nicht weit von der Moosheide, wo ich vor knapp zwei Wochen war, liegt das Furlbachtal. Der Furlbach ist eines der kleinen Rinnsale, die dann der Ems zuströmen. Heide und Moore wechseln sich ab mit Wäldern. Der Wanderweg führt dann oben am Rand der sonnendurchfluteten Schlucht entlang, durch die unten munter der Furlbach dahinplätschert. Immer noch ist der Wald in frisches Grün gekleidet. Unzählige Zapfen und andere Baumfrüchte bedecken den Boden, der unter den Füßen leicht federt. Die Vögel singen ihre Lebensfreude in die Welt hinaus. Ich kann sie nicht sehen, aber man hört viele verschiedene Stimmen. Irgendwann lerne ich mal, sie zu unterscheiden.

Direkt vor der Haustür

Direkt vor meiner Tür gibt es ein kleines Stückchen Garten mit vielen Steinen und schlechter Erde. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Stückchen zu bepflanzen und zu wässern. Im Laufe der Jahre habe ich allerlei Samen hineingestreut und manches vermehrt sich ganz gut. Eingerahmt wird das kleine Vorgärtchen von alten Lavendelbüschen, in denen im Sommer die Bienen und Hummeln weiden. Dazwischen stehen Rosenbüschlein und Katzenminze. Jetzt im Frühjahr blühen nach den Schneeglöckchen, Narzissen, Hyazinthen und Tulpen die Polsterstauden. Auch Akelei und tränendes Herz sind schon da und bald kommt der Mohn. Dazwischen habe ich Küchenkräuter gesetzt. So haben nicht nur die Insekten ihre Futterstellen, auch meinen Mahlzeiten gibt das Gärtchen Würze.